Übersicht Bewerbung schreiben – Welche Schriftart und Schriftgröße?

Einleitung und allgemeine Tipps

Wenn Sie bereits unseren Artikel "Was gehört alles in eine Bewerbung" gelesen haben, wissen Sie, dass ein einheitliches, stimmiges Bild von Ihrer Bewerbung entstehen soll. Dazu gehört, dass Sie im Bewerbungsschreiben (Anschreiben) und im Lebenslauf die gleiche Schriftart wählen. Leicht kann es bei zwei getrennten Dokumenten passieren, dass unterschiedliche Schriftarten ausgewählt wurden. Dies gilt ebenso für das optionale Deckblatt, auch hier verwenden Sie bitte die gleiche Schriftart wie im Lebenslauf und Bewerbungsschreiben.

Bei den Zeugnissen und Referenzen ist es kein Problem, wenn die Dokumente mit unterschiedlichen Schriftarten erstellt wurden. Diese stammen häufig sowieso aus verschiedenen Quellen und werden in der Regel eingescannt, so dass die Schriftart nicht mehr geändert werden kann.. Wie sie richtig einscannen, erfahren Sie im besserbewerben.de Artikel "Scannen – Bewerbungsfoto einscannen, Zeugnisse digitalisieren".

Bezüglich der Schriftfarbe sprechen sich die Experten von besserbewerben.de für das klassische Schwarz aus. Optional und je nach Branche können Farbelemente verwendet werden, um Aufmerksamkeit zu erregen oder den Blick des Lesers zu steuern. Zum Beispiel könnten Trennlinien in einer der Farben des Unternehmens gewählt werden. Jedoch ist es hier durchaus wichtig die richtige Farbe des Unternehmes zu treffen, sonst verwandelt sich ein gutgemeintes Detail schnell ins Gegenteil.

besserbewerben.de empfiehlt:
  • Verwenden Sie in allen selbst erstellten Dokumenten dieselbe Schriftart.
  • Verwenden Sie als Schriftfarbe Schwarz.

Schriftart – Die Nadel im Heuhaufen?

Microsoft Word hat ca. 180 verschiedene Schriftarten und bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen stellt sich schnell die Frage, welche denn nun die richtige ist. Bei Personalen haben sich zwei Schriftartfamilien als besonders beliebt erwiesen.

Zum einen können Schriftarten mit Serifen sehr gut gelesen werden und sind daher, auch beim schnellen Durchsehen der Personalentscheider, eine gute Wahl. Serifen sind dünne Linien, die einen Buchstabenstrich jeweils am Ende, quer zu seiner Grundrichtung, enden lassen. Das Wort Serifen kommt aus dem Französischen und bedeutet "Füßchen". Zwei Vertreter die geeinget sind und die jeweils "Füßchen" am Ende haben, sind Georgia und Times New Roman. Beide Schriften haben den Vorteil, dass sie in den üblichen Textbearbeitungsprogrammen vorhanden sind und angenehm zu lesen sind.

Alternativen sind Schriftarten ohne Serifen (auch „sans serif“ oder „serifenlos“ genannt). Hier sind Verdana und Arial eine sehr gute Wahl. Beide überzeugen durch hohe Lesbarkeit und finden sich zudem auch in den gängigen Textbearbeitungsprogrammen wieder.

besserbewerben.de empfiehlt:
  • Verwenden Sie eine Schriftart mit Serifen (z. B. Times New Roman, Georgia) für langen Fließtext.
  • Benutzen Sie eine Schriftart ohne Serifen (z. B. Arial, Verdana) für kurze Texte und Überschriften.

Schriftgröße – Welche Größe ist beliebt bei den Personalentscheidern?

Bei der Größe der Schrift hat sich folgende Reihenfolge als gute Richtlinie erwiesen: 12-14-16

Teilüberschriften dienen dazu, eine übersichtliche Struktur im Lebenslauf zu schaffen, während mit den Hauptüberschriften das jeweilige Dokument (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf) betitelt wird.

Alternativ kann auch die Reihenfolge 11-13-15 gewählt werden. Insbesondere, wenn wenig Platz zur Verfügung steht und eine neue Seite begonnen werden müsste, sollte auf diese kleinere Schriftskala zurückgegriffen werden.

besserbewerben.de empfiehlt:
  • Wenden Sie für ein stimmiges Bild Ihrer Unterlagen die Skala 12-14-16 oder 11-13-15 an.
  • Verwenden Sie für den Fließtext die kleinste Schrifgröße (11 bzw. 12).
  • Setzen Sie Teilüberschriften, Datum und Adressblock in der mittleren Schriftgröße (13 bzw. 14).
  • Benutzen Sie für die Hauptüberschriften die größte Schriftgröße (15 bzw. 16).

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