Übersicht Bewerbungsmappe – Bewerbungstipps für den Aufbau Ihrer Bewerbung

Deckblatt mit Bewerbungsfoto

Ihre Bewerbung mit einem Deckblatt zu eröffnen ist zwar nicht verpflichtend, wir empfehlen es Ihnen dennoch. So kann der Personalentscheider sich mit einem Handgriff aus den zahlreichen Bewerbungsunterlagen Ihrer Konkurrenten noch einmal kurz ein Bild von Ihnen machen kann oder sich Ihr Gesicht ins Gedächtnis rufen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang die besserbewerben.de Bewerbungshilfe, die sich unter anderem mit folgenden Themen befasst und viele nützliche Bewerbungstipps bereit hält:

Anschreiben - Bewerbungsschreiben - Motivationsschreiben - Cover Letter

In Ihren Bewerbungsunterlagen darf dieses Dokument nicht fehlen. Entweder wird vom Bewerbungsschreiben, vom Motivationsschreiben, vom Cover Letter oder vom Anschreiben gesprochen. Alle 4 Begriffe meinen dasselbe. Hier wird der Personalentscheider adressiert. Demnach ist es wichtig nicht das Anschreiben mit dem Satz „Sehr geehrte Damen und Herren,“ zu beginnen. Schauen Sie in der Stellenausschreibung nach, wer der Ansprechpartner ist. Finden Sie keine Informationen diesbezüglich, rufen Sie alternativ das Unternehmen an. Fragen Sie nach wer der Ansprechpartner ist. Dies zeigt dem Unternehmen Ihre Motivation und Sie können sich im Anschreiben auf das Telefonat mit der Person beziehen. Besonders hilfreich ist dieser Schritt, wenn Sie ein nettes Gespräch mit dem Personalentscheider hatten. So ruft er sich, während er Ihre Bewerbungsunterlagen durchsieht, noch mal das nette Gespräch mit Ihnen ins Gedächtnis, ein Faktor der nicht zu vernachlässigen ist. Nun aber zum Aufbau des Anschreibens:

Halten Sie Ihr Anschreiben einfach, wenden Sie sich direkt an den Personaler und seien Sie konkret. Ihr Anschreiben sollte nie länger als eine DIN-A4 Seite sein. Sie müssen den Personalentscheider davon überzeugen warum Sie aus Sicht der Firma mit Ihrem Karrierehintergrund die beste Besetzung für die beworbene Stelle sind.
Beginnen Sie also mit Ihrer letzten beruflichen Station und Ihren für die ausgeschriebene Stelle relevanten beruflichen Erfahrungen. Wichtig ist, dass Sie herausstellen, dass Sie bereits die erforderlichen Fähigkeiten für die bestimmte Stelle besitzen. Dies können Sie auch durch weitere praktische Erfahrungen, Aus- und Weiterbildungen und die dort erworbenen Fähigkeiten (zum Beispiel EDV-Kenntnisse oder Sprachen) unterstreichen.
Im letzten Teil geben Sie dann Auskunft darüber, wer die von Ihnen dargestellten Fähigkeiten nachweisen kann (beispielsweise Ihr ehemaliger Vorgesetzter/Professor etc.). Sofern dies von Ihnen verlangt wurde, formulieren Sie Ihre Gehaltsvorstellungen und fordern Sie den Personaler höflich auf sich für weitere Informationen mit Ihnen in Kontakt zu setzen.

Lebenslauf - Curriculum Vitae - CV - Résumé

Kommt es schon mal vor, dass auf das Anschreiben in einer Bewerbungsmappe verzichtet wird, so wird dies bei diesem Dokument nicht der Fall sein. Der Lebenslauf ist das wichtigste Dokument in Ihrer Bewerbungsmappe. Dabei ist das Wort „Lebenslauf“ fast jeder Person ein Begriff, alternativ tauchen jedoch noch andere Begriffe auf. Der Ausdruck „CV“ ist die Abkürzung für Curriculum Vitae und wird im englischsprachigen Ausland benutzt. Ähnlich verhält es sich mit dem Résumé. Sollten Sie auf die abgeänderten Schreibweisen résume oder resume ohne die französischen Akzente über dem „e“ treffen, ist auch hier vom Lebenslauf die Rede. Damit Sie Ihre Bewerbung richtig schreiben, sehen Sie nachfolgend die Erklärung und den Aufbau des Lebenslaufes:

Mit Ihrem Lebenslauf stellen Sie Ihre berufliche Laufbahn und Ihre erworbenen Fähigkeiten dar. Mit ihm beweisen Sie dem Personalentscheider, dass Sie der richtige Arbeitnehmer für die Stelle sind. Damit Ihr Lebenslauf Ihre Stärken auf einen Blick hervorhebt und Interesse bei Ihrem Gegenüber weckt, sollten Sie wie folgt vorgehen und Ihren Lebenslauf in diese Blöcke gliedern:

Persönliche Daten

Unter die Überschrift „Lebenslauf“ setzen Sie als erstes Ihre „Persönlichen Daten“, dazu zählen:

Wenn Sie beispielsweise Ihren Lebenslauf auf Deutsch verfassen, einen typisch deutschen Namen tragen und in Deutschland geboren sind, ist es nicht extra nötig zu erwähnen, dass sie deutscher Staatsangehörigkeit sind. Auch die Erwähnung der Eltern und Geschwister ist mittlerweile überflüssig geworden.
Sollten Sie kein Deckblatt benutzen, positionieren Sie noch ein Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf. Am besten oben rechts. Wie Sie das perfekte Bewerbungsfoto erstellen, erfahren Sie im kostenlosen Artikel „Das Bewerbungsfoto - Tipps zu Größe, Format, Kleidung, Maße“.
Ebenso erfahren Sie, wie Sie das fertige Bewerbungsfoto in Ihr Textbearbeitungsprogramm bekommen..

„Berufliche Praxis“ oder alternativ „Berufserfahrung“

Als nächstes führen Sie im Abschnitt „Berufliche Praxis“ oder alternativ „Berufserfahrung“ Ihren beruflichen Werdegang auf. Beginnen Sie dabei mit Ihrer letzten beruflichen Station und nennen Sie Ihre Position, die Art der Tätigkeit sowie Ihren Arbeitgeber mit Ortsangabe. Sie fangen also nicht mit Ihrer ersten Berufstätigkeit an und arbeiten sich dann chronologisch bis heute vor, sondern präsentieren Ihre Berufslaufbahn in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. So kann sich der Personaler schnell ein Bild von Ihrem Werdegang machen und sieht sofort Ihre letzte Tätigkeit. Dies ist nämlich das erste was er in Hinblick auf Ihre Eignung für die Stelle ins Auge fasst.

„Schulausbildung und Berufsausbildung“

Nach demselben Schema gehen Sie im Abschnitt „Schulausbildung und Berufsausbildung“ vor. Diese beiden Bereiche können Sie auch in „Schulbildung und Hochschulstudium“ sowie „Berufsausbildung“ unterteilen. Zum Bereich Ihrer „Berufsausbildung“ zählen die Art Ihrer Berufsausbildung sowie Ihre Ausbildungsfirma/-Institution mit Ortsangabe. Nennen Sie unter „Schulbildung und Hochschulstudium“ Ihre Universität und Ihre Schwerpunktfächer sowie Thema Ihrer Abschlussarbeit und Abschlussnote. Die Angabe Ihrer Abschlussnote ist nicht zwingend. Wenn Sie sich jedoch dazu entschließen, dann macht es auch Sinn Ihre Schulabschlussnote mit anzugeben. Ist im ganzen Lebenslauf lediglich eine Abschlussnote vorhanden, kann schnell der Eindruck vermittelt werden, Sie wollen etwas verbergen und haben deshalb nicht die anderen Noten mit angegeben. Im Anschluss daran folgen Ihr höchster schulischer Abschluss, die Abschlussnote und der Name der Schule. Auf die Angabe der Grundschule kann verzichtet werden. Achten Sie darauf die Stationen in Ihrem Lebenslauf monatsgenau zu benennen und lassen Sie keine Lücken aufkommen, die sich über mehr als einen Monat erstrecken. Man möchte eine gewisse Kontinuität und Zielstrebigkeit in Ihrem Lebenslauf erkennen, was unter anderem ein Beleg für Ihre Berufseignung darstellt.

„Weiterbildung“

Im Anschluss können Sie sich im Bereich ‚„Weiterbildung“ damit hervorheben, wie Sie sich neben schulischen, universitären und beruflichen Verpflichtungen fortgebildet haben. Außerberufliche Weiterbildung, Auslandsaufenthalte und Computerkurse machen sich in Ihrem Lebenslauf immer gut. Führen Sie allerdings nur solche Weiterbildungen auf, die für das Unternehmen für das Sie sich bewerben auch von Interesse sind.

„Kenntnisse und Fähigkeiten“ oder alternativ „Zusatzqualifikationen“

Unter „Kenntnisse und Fähigkeiten“ listen Sie Ihre Sprach- und EDV-Kenntnisse. Wichtig ist hierbei, dass Sie auch angeben, wie gut Sie die jeweilige Sprache beherrschen bzw. wie gut Ihre EDV-Kenntnisse sind. Als deutschstämmiger Bürger ist es dabei nicht nötig Deutsch als Ihre Muttersprache extra zu listen.

„Hobbys und Interessen“

Im letzten Abschnitt „Hobbys und Interessen“ geben Sie Ihrem Lebenslauf noch eine gewisse persönliche Note. Betonen Sie auch hier Aktivitäten, durch die man Rückschlüsse auf Ihre berufliche Qualifikation ziehen kann. Wichtig ist dabei, nicht nur Begriffe zu benutzen, sondern diese auch durch entsprechende Beispiele zu belegen. Betonen Sie also nicht extra Ihre Teamfähigkeit, sondern stellen Sie stattdessen Ihr Engagement in einem Sportverein oder dergleichen dar. Gern gesehen sind darüber hinaus ehrenamtliches und soziales Engagement.

Setzen Sie darunter noch Ort sowie Datum und unterzeichnen Sie leserlich mit blauer Tinte oder Kugelschreiber. In dem Hilfe Artikel „Wie scanne ich mich eine Unterschrift?“ stellt besserbewerben.de eine ausführliche Anleitung zu diesem Thema bereit.

Zeugnisse - Referenzen - Zertifikate

Zeugnisse sind Belege für Ihre im Lebenslauf dargestellten Leistungen. Demzufolge sollten Sie auch nur solche Unterlagen aufführen, die hinsichtlich Ihrer angestrebten Stelle von Bedeutung sind. Dazu zählen:

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